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Wir sind umgezogen! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Hübner   
Samstag, 27 März 2010

Wie ihr ja sehen könnt, gibt es hier schon länger nichtsNeues mehr.Das liegt aber nicht daran, dass wir nun gar nicht mehr unterwegs sind, sondern daran, dass wir umgezogen sind.Alle Bericht von dieser Seite und von Tommys Seite gibt es jetzt geordnet und besser strukturiert unter

 
Wir bedanken uns bei den eifrigen Mitlesern hier. Wir sehen uns auf der anderen Seite!

 

 
Hallo aus der weissen Wildnis PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Hübner   
Samstag, 21 Februar 2009
Hallo. Waehrend die andere gerade dabei sind, den Rondslottet zu besteigen, bin ich im Lager geblieben um mich ein wenig zu erholen. Fuer so einen Schreibtischtaeter wie mich ist es doch etwas anstrengend. Und da ich morgen mit auf den Digerronden moechte, schone ich mich heute. Dafuer habe ich jetzt aber etwas Zeit, mal was zu schreiben und spaeter einen Punkt mit Empfang zu finden. Hier im Basislager haben wir naemlich keinen Empfang. Daher hoert ihr auch nicht so viel von uns.
Nachdem wir Mittwoch Nacht in Mysuseter ankamen, packten wir schnell das Auto aus und verzogen uns in die Schlafsaecke. Steffen und ich im Auto, Thomas und Wolfgang daneben. Donnerstag standen wir frueh auf und packten unsere Sachen. Wie immer am Anfang einer Tour dauerde das etwas laenger. Dazu kamen noch Probleme mit meinen Wanderstoecken, die sich aber dann mit Hilfe von etwas Oel beseitigen liessen. Also zogen wir los Richtung der DNT Siedlung Rondvassbu. Das waren etwa 10 km und ca 300 Hoehenmeter. Mit Pulka kein Zuckerschlecken. Aber Zuckerschlecken ist eh nicht gut fuer die Zaehne. Die Strecke nach Rondvassbu war aber leider nicht gut fuer Steffens Fuesse. Die Schuhe waren etwas zu gross. Da wir nach Rondvassbu ja noch 5 km weiter wollten um noch am gleichen Tag unser Basislager noerdlich vom See Rondvatnet suchen und aufschlagen wollten, trennten wir uns erstmal. Thomas und Wolfgang gingen weiter, Steffen und ich nach Rondvassbu. Dort angekommen duerften wir den Trockenraum n
utzen, um Steffens Fuesse zu versorgen. Das war auch dringend noetig, da er an beiden Fusssohlen Blasren hatte, die groesser waren, als mein groesstes Blasenpflaster. Da die Blasrn aber noch nicht offen waren, schmierten wir sie mit einem Antiblasenstieft ein. Und damit die Schuhe etwas passender sind, schnitt ich kurzer Hand 2 Einlegesohlen aus meiner duennen EVAzotte Matte. Steffen bekam noch ein Schmerzmittel und dann zogen wir weiter. Die Behandlung war wohl sehr gut, da er mich jetzt auf dem weitern Weg immer wieder abhaengte.
bei der Uebrraquerung des Sees kam auf einmal ein unangenehmer Wind direkt von vorne auf. Der bremste unsere mittlerweile mueden Schritte noch mehr. Aber auf dem See war es jrdenfalls flach. Nach dem See wurde es auch schn dunkel. Durch den Wind waren die Spuren der anderen beiden verweht. Wir tapsten also ziemlich fertig durch immer tieferen Schnee und fanden keinen vernuenftigen Weg. Daher waren wir ziemlich froh, als Thomas uns entgegen kam und uns bei den letzten Meter fuehrte und, da waren wir noch froher, auch Gepaeck ab nahm. Am Basislager angekommen konnten Steffen und ich uns in eine kleine Schneehoehle verziehen, waehrend Wolfgang und Thomas mein Zelt aufbauten. Ihr Zelt stand schon. Das wir ueberhaupt die Zelte aufstellen mussten, lag daran, das Thomas aus der Schneehoehle, beim Versuch, etwas mehr Hoehe rauszuholen, aus der Hoehle ein Cabrio machte. Mit meiner Plane drueber konnte man aber wenigstens geschuetzt kochen. Wir verzogen uns dann aber schnell in die Zelte, da e
s doch recht anstrengend war.
Da meine Finger jetzt eiskalt sind und ich ja noch los will, einen Platz mit Empfang zu finden. Hoere ich jetzt mal auf. Die fehlenden Tagesberichte hole ich dann nach.


 
Faehrfahrt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Hübner   
Mittwoch, 18 Februar 2009
Hallo und guten Morgen! Wir sitzen gerade auf der Faehre nach Rodby. Wir liegen, was ja eher selten vor kommt, sehr gut im Zeitplan. Dafuer sind wir heute morgen ja auch schon um 4 Uhr bei Wolfgang los gefahren. Wenn alles weiter so gut laeuft, sind wir heute nacht am Startpunkt unser Tour bei Otta. Dann kann es morgen frueh endlich richtig in den Schnee gehen. wir freuen uns schon riesig!
 
Aufbruchsstimmung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Hübner   
Dienstag, 17 Februar 2009

In weniger als einer Stunde geht es los zu unserer diesjährigen Wintertour. Diesmal werden wir für 10 Tage in der winterlichen Rondane in Norwegen unterwegs sein. Wie immer gibt es die Berichte live und ohne Zeitverzögerung hier auf der Seite. Zumindest, wenn mein Handy Empfang hat. Übrigens gibt es das Onlinetagebuch gleichzeitig auf 2 Internetseiten. Zum einen noch auf unserer alten Seite www.team-huebner.de, aber natürlich auch auf unserer neuen Seite, www.outdoor-life.eu unter diesem Link!

Ich wünsche Allen viel Spaß. Euch beim Lesen und uns beim Erleben und Berichten.

 
Hallo nochmal aus Indien! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Hübner   
Freitag, 23 Januar 2009

Heute ist unser letzter Tag hier in Indien. Und da ich ja schon länger nichts mehr geschrieben habe, hole ich das jetzt mal nach.

Da Sandras Magen in Mysore auch anfing, nicht mehr so zu wollen, wie er eigentlich müsste, war es wirklich gut, (wenn auch sehr, sehr schade) Hampi aus dem Programm zu streichen. So ließen wir uns lieber etwas mehr Zeit in Mysore und erkundeten die Stadt und vor allem den tollen Palast. Was auch einen Besuch wert ist, ist der Hausberg Mysores mit seinen Tempeln und dem tollen Blick über Mysore.

Nach 3 Tagen Mysore fuhren wir dann mit dem Nachtbus zurück zu unserem Startpunkt Fort Cochin. Die Strecke zwischen den beiden Städten beträgt nicht einmal 400km, aber hier in Indien ist das eine Entfernung, für die man gleich mal 10 Stunden benötigt. Und wir sind schon mit dem Bus gefahren, der fast keine Zwischenstopps einlegt...

In Cochin angekommen war es schon fast wie eine Heimkehr, kannten wir hier doch schon alles. Die ersten 3 Nächte verbrachten wir im Princess Inn (eine wirklich angenehmes Homestay mit sehr netten Bediensteten). Die Tage verbrachten wir am Strand in Cherai, inklusive Sonnenbrand natürlich, und auf einer Backwater Tour. Wir entschlossen uns aber nur für die Kleine, eintägige Backwater Tour.  Aber auch diese Tour ist interessant, da ein Guide dabei ist und vieles erklärt.

Heute werden wir nochmal ein wenig durch die Stadt schlendern und unsere letzten Rupien ausgeben. Wahrscheinlich mit essen, essen und essen. Das tolle an Durchfall ist, das man soviel essen kann...

Morgen früh um 4:50 Uhr geht unser Flieger zurück, erst nach Abu Dhabi, dann nach FFM, wo wir so gegen 18:00 Uhr ankommen.

Ich hoffe, das Lesen hat ein wenig Spass gemacht und konnte dem einen oder anderem ein wenig Lust auf das tolle Indien machen. Bis dann wieder zu Hause oder beim naechsten Bericht. Der kommt dann aus einer anderen Region, naemlich aus dem eiskallten Norwegen!

 
Unterwegs nach Mysore PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Hübner   
Donnerstag, 15 Januar 2009
Wir sind gerade mit dem Bus* unterwegs nach Mysore. Da die Fahrt, wenn nichts dazwischen kommt, etwa 5 Stunden dauert, habe ich mal etwas Zeit für einen Bericht.

Nachdem wir 3 Tage in Fort Cochin waren, ging es ja nach Maraiyoor zu einer Village Tour. Dafür waren 3 Tage veranschlagt. Leider waren eineinhalb Tage davon Transfer. Aber die restliche Zeit wurde gut genutzt: Am ersten Tag besuchten wir Zuckerrohrplantagen und bekamen dort gezeigt, wie daraus Zucker gewonnen wird. Danach ging es weiter zu einem heiligen Berg. Schon vor 2000 Jahren bestatteten die Ureinwohner hier ihre toten Herrscher. Aber auch die Hindus verehren diesen Berg. Bis zu 1000 versammeln sich einmal im Jahr dort um ihren Göttern zu huldigen. Da haben sich die Christen natürlich lumpen lassen und errichteten noch ein Kreuz auf dem Berg. Und das tolle daran ist, es gibt keine Probleme zwischen den Religionen. Das scheint hier aber überall der Fall zu sein. Wieder unten vom Berg fuhren** wir zu einem Wasserfall, der sich mitten in einem Dorf befindet. Wegen der zentralen Lage werden die Felsen des Wasserfalls von den Frauen des Dorfes als Waschplatz für die Wäsche genutzt. Gleich neben dem Wasserfall befindet sich auch ein Hindutempel. Hier konnten wir dem Ende einer Zeremonie bewohnen und bekamen gleich noch die für Hindus typischen Farbkleckse auf die Stirn gemalt. Zum Abschluss des Tages gab es dann noch ein Highlight. Unser Guide und unser Fahrer*** kochten für uns Curry und die typisch indischen Teigfladen, Chapatis. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, den beiden zu helfen und ihnen das Rezept zu klauen. Mal sehen, ob wir das zu Hause so nachkochen können.
weiter …
 
In Ooty angekommen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kai Hübner   
Montag, 12 Januar 2009

Heute sind wir mit einer alten Dampflok, dem Nilgiri Train, in Ooty angekommen. Nach den 3 Tagen bei Einheimischen in und um Marayoor fallen einem in Ooty gleich die vielen Touristen auf. Macht aber nichts, wir sind ja auch welche. Wir planen gerade, wie es nach Ooty weiter geht, sind aber noch nicht endgültig zu einem Ergebnis gekommen. Fest steht, dass wir mehr aus unserem geplantem Programm streichen muessen, als wir dachten. Man braucht eben viel Zeit für so ein großes Land... 

Da es hier im Internetcafe ziemlich nach Verdünnung richt, fassen wir uns kurz. Ein ausführlicherer Bericht kommt in den nächsten Tagen. Wenn wir die Zeit finden...

Viele Gruesse aus Indien!

 
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